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Bielefeld steht zum ersten Mal im Pokalfinale. © ANSA / CHRISTOPHER NEUNDORF

Pokal-Sensation: Bielefeld wirft Leverkusen raus

Hunderte Anhänger des großen Außenseiters Arminia stürmten nach dem erstmaligen Einzug ins Pokalfinale den Rasen. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, sang der Großteil der 26.601 Zuschauer, während das Starensemble von Titelverteidiger Bayer Leverkusen dem Drittligisten fassungslos bei der großen Pokalparty zuschaute.

„Ich bin einfach nur stolz auf diese Mannschaft“, sagte Bielefelds Trainer Mitch Kniat nach dem 2:1 (2:1)-Sensationscoup am Dienstagabend. „Heute schläft keiner in der Stadt“, kündigte der Coach an. Sein Team steht nach Toren von Marius Wörl (20. Minute) und Maximilian Großer (45.+3) erstmals in der Vereinsgeschichte im Endspiel des DFB-Pokals.


Erstmals seit Union Berlin 2001 ist damit wieder ein drittklassiger Club im Finale. „Glück brauchten wir gar nicht, denn wir waren die ganze Zeit am Drücker“, sagte Kniat völlig zu Recht. In Berlin spielt die Arminia am 24. Mai entweder gegen den VfB Stuttgart oder RB Leipzig, die sich an diesem Mittwoch im zweiten Halbfinale messen (20.45 Uhr).

Leverkusen enttäuscht

Bayer 04 droht dagegen nach dem Double im vergangenen Jahr eine Saison ohne Titel. „Das war mit Abstand das schlechteste Spiel in dieser Saison“, schimpfte Leverkusens Nationalspieler Robert Andrich. „Wir haben eine Menge falsch gemacht“.

Leverkusen zeigte eine schwache Leistung. © ANSA / CHRISTOPHER NEUNDORF


In der Bundesliga liegt Leverkusen sechs Punkte hinter Spitzenreiter FC Bayern München. Aus der Champions League sind die Rheinländer schon ausgeschieden. Ohne ihren verletzten Superstar Florian Wirtz fehlte den Leverkusenern in der Offensive die Durchschlagskraft. Bayer wirkte seltsam uninspiriert und leistete sich hinten ungewohnte Unaufmerksamkeiten. Nur Jonathan Tah traf für die Werkself (17.).

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