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Arminias Coach Mitch Kniat kassierte nach Schlusspfiff eine Bierdusche. © ANSA / CHRISTOPHER NEUNDORF

Der erste Gedanke der Bielefelder Pokal-Helden: „Saufen!“

Arminia Bielefeld hat am Dienstagabend völlig sensationell den deutschen Meister Bayer Leverkusen aus dem Pokal geworfen und damit Fahrschein fürs Finale in Berlin gelöst. Danach kannte der Jubel auf der legendären „Alm“ keine Grenzen.

Um seinen ersten Gedanken nach dem Abpfiff zu beschreiben, brauchte Bielefelds Trainer Mitch Kniat nach der Pokal-Sensation gegen Bayer Leverkusen nur ein Wort: „Saufen“, sagte der 39-Jährige und lachte. „Heute ist eine Ausnahme, wo ich auch mal ein halbes Bier trinke.“


Der Coach, der mit der Arminia durch das 2:1 gegen Doublegewinner Leverkusen erstmals in der Vereinsgeschichte das Endspiel um den DFB-Pokal erreichte, will zu diesem besonderen Anlass sogar eine eigene Regel brechen. „Ich trinke schon gerne Alkohol. Aber ich trinke normalerweise nie mit der Mannschaft oder auf einer Weihnachtsfeier, weil das ist für mich immer noch Beruf“, sagte er. „Aber heute lassen wir mal fünfe gerade sein. Dann ist Beruf und Euphorie mal ein bisschen zusammengemischt.“

„Ich trinke normalerweise nie mit der Mannschaft“ Bielefeld-Trainer Mitch Kniat

Maximilian Großer, der das Siegtor erzielt hatte, kündigte mit Blick auf die Feier in einem Bielefelder Club an: „Wir werden die Nacht zum Tag machen und da ordentlich die Sau rauslassen.“

Die Arminen feierten ihren Halbfinalsieg gegen Leverkusen ausgelassen. © ANSA / CHRISTOPHER NEUNDORF


Wann sich die Mannschaft heute trifft, ließ Kniat offen. „Wir haben keinen fixen Zeitpunkt, wann wir die Leute aus dem Bett holen. Die können kommen, wann sie wollen“, sagte er.

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