P Snowboard

Jasmin Coratti will im kommenden Winter wieder Vollgas geben.

Eine Vinschger Snowboarderin auf der Überholspur

Jasmin Coratti hat in der vergangenen Saison für Staunen gesorgt. Nun greift die Parallel-Snowboarderin aus dem oberen Vinschgau erneut an.

Schöner hätte der erste Podestplatz im Weltcup nicht ausfallen können. Als Jasmin Coratti am 13. Jänner 2024 erstmals in ihrer noch jungen Karriere vom Stockerl strahlte, feierten mit ihr Familie, Freunde und Verwandte. Völlig sensationell raste die 23-Jährige damals in Scuol (Schweiz) auf Platz 2. Das Besondere daran: Scuol liegt nur rund eine halbe Autostunde von Corattis Heimatort Langtaufers entfernt. Und weil es so schön war, holte die Vinschgerin wenige Tage später mit Platz 3 in Bad Gastein einen weiteren Podestplatz.


„Dass ich zwei Podestplätze feiere, hätte ich mir nie und nimmer erwartet“, sagt die sympathische Jassi im Gespräch mit SportNews. „Ich bin mit dem Ziel in die Saison gegangen, erstmals den Sprung in die Top 16 zu schaffen. Dass ich dann zwei Mal am Stockerl stand, hat mich selbst überrascht.“ Zufall war es aber freilich keiner, denn Coratti bewies die gesamte Saison über eine bärenstarke Konstanz und fuhr fünf weitere Male in die Top 10.

Erst eine Verletzung stoppte sie

Ende Februar wurde die herausragende Saison aber jäh beendet. Coratti zog sich bei einem Sturz im polnischen Krynica eine Ellbogenluxation zu. Um eine Operation kam sie zwar umhin, trotzdem waren es „die schlimmsten Schmerzen meines Lebens“, so die junge Snowboarderin.

So jubelte Jasmin Coratti über ihren ersten Weltcup-Podestplatz. © Miha Matavz Photography / Miha Matavz


Heute ist die Verletzung ausgeheilt, und Jassi blickt mit Zuversicht in Richtung neue Saison. Nach ihrem starken vergangenen Winter stellt sich natürlich die Frage: Sind die Ziele heuer größer?
„Die Qualifikation für die WM ist ein Ziel.“ Jasmin Coratti

„Ich bleibe mit beiden Füßen am Boden“, bekräftigt Jasmin und ergänzt: „Ich gehe sicher nicht in die Saison und sage, ich will den Gesamtweltcup gewinnen. Ich fange mit kleinen Zielen an. Deshalb ist es wichtig, dass ich es wieder regelmäßig in die Top 16 schaffe.“

Einen Wunsch hat die Vinschgerin aber: „Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft ist für mich schon ein Ziel. Das wäre meine erste WM.“ Die Titelkämpfe steigen übrigens in Engadin, das ist in der Schweiz – und nur rund 70 Kilometer von Corattis Heimat Langtaufers entfernt. Einen gewissen Heimvorteil hätte die talentierte Snowboarderin also mit Sicherheit.

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