
Gabriel Messner und Jasmin Coratti freuen sich über die Silbermedaille. © mihamatavz
Coratti: „Sie haben sich für uns gefreut, wir für sie“
Die Südtiroler Festspiele bei der Snowboard-Weltmeisterschaft gingen am Sonntag mit der Silber-Medaille von Jasmin Coratti und Gabriel Messner weiter. Jasmin Coratti erzählt im Interview von ihrem großen Tag.
24. März 2025
Von: tu
Jasmin Coratti hat sich am Sonntag zusammen mit Gabriel Messner sensationell die Silbermedaille bei den Snowboard-Weltmeisterschaften in Engadin in der Schweiz gesichert. Im Team-Bewerb mussten sich die beiden Südtiroler nur den Mannschafts-Kollegen Maurizio Bormolini und Elisa Caffont geschlagen geben. Bereitwillig beantwortete Coratti am Montagnachmittag einige Fragen über ihren glorreichen Tag, an dem sie den bisher größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert hatte – und das, obwohl die 23-Jährige über das Rennwochenende hinweg krank war.
Sportnews: Gratuliere zu Ihrer ersten WM-Medaille. Wie haben Sie den gestrigen Tag erlebt?
Jasmin Coratti: Es war schon sehr unerwartet, wir haben gewusst, dass wir gut sind und haben über die gesamte Saison, glaub ich, immer starke Leistungen gezeigt. Aber, dass es dann wirklich für eine Medaille reicht, habe ich mir nicht erwartet.
Im Finale fand das teaminterne Duell gegen Maurizio Bormolini und Elisa Caffont statt. War da vielleicht noch mehr Pfeffer drin?
Ich muss sagen, dass wir glücklich waren, überhaupt in das Finale gekommen zu sein. Gegen Teamkollegen ist es natürlich immer anders, weil man weiß wie sie fahren, wo sie stark sind. Es war aber ein schönes Finale, sie haben sich für uns gefreut, und wir für sie. Ich habe bereits gesagt, dass unsere Silberne wie eine Goldene strahlt.
Von links nach rechts: Gabriel Messner, Jasmin Coratti, Elisa Caffont und Maurizio Bormolini. © ANSA / GIAN EHRENZELLER
Wie fühlt es sich an, mit erst 23 Jahren diesen Meilenstein einer WM-Medaille bereits hinter sich zu haben?
Also, ich bin am Wochenende krank gewesen. Das Rennen im Riesentorlauf ist nicht gut gelaufen, der Slalom dann schon besser. Das es dann wirklich reichte für eine Medaille, habe ich mir nicht gedacht. Es ist unglaublich.
Wie war es, mit Gabriel Messner diesen Erfolg zu schaffen?
Es war super. Wir haben in dieser Saison jeden Teambewerb zusammen bestritten und er hat mir immer geholfen und wenn es nicht gut gegangen ist, hat er mir nie die Schuld gegeben, wenn ich mal einen Fehler gemacht habe. Wir sind ein super Team, deswegen ist es dann auch so gut gegangen.
Hatten Sie schon Zeit, die Medaille ordentlich zu feiern?
Nein, das hatte ich noch nicht. Ich war ja das gesamte Wochenende krank. Im Rennen hat es irgendwie trotzdem geklappt, das ist wahrscheinlich das Adrenalin. Mit dem Feiern warte ich noch bis ich wieder vollständig gesund bin.
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