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Petra Vlhova arbeitet am Comeback. © APA / EXPA/DOMINIK ANGERER

Sorgen um Petra Vlhova: Saisonaus droht

Die Ski-Saison hat vor über zwei Monaten begonnen. Einer der größten Stars, Petra Vlhova, hat aber noch kein einziges Rennen bestritten. Das Ende ihrer Leidenszeit ist nicht in Sicht.

Petra Vlhova bereitete sich am Mittwoch selbst ein Weihnachtsgeschenk: Sie stand in ihrer Heimat Jasna wieder auf Skier. „Erste Schwünge nach langer Zeit in meiner Heimat. Ein 'spezieller' Ort“, schrieb die 29-Jährige in den sozialen Medien. Speziell deshalb, weil sie einerseits in Jasna groß geworden ist, anderseits sich im Vorjahr dort aber schwer verletzte. Sie riss sich am 20. Jänner das Kreuzband, zudem wurde der Meniskus in Mitleidenschaft gezogen.


Sechs Monate nach dem Eingriff stand die Slowakin wieder auf Schnee. Schien zunächst alles nach Plan zu verlaufen, so erlebte Vlhova in den letzten Monaten immer wieder Rückschläge. Wie die slowakische Zeitung Šport berichtet, habe die Slalom-Olympiasiegerin zuletzt mit Schmerzen im Knie zu kämpfen gehabt, die mit einer vollen Skibelastung nicht zu vereinbaren sind.

Ist eine weitere Operation nötig?

Deshalb fiel sie für die ersten Rennen aus. Untersuchungen hätten Knorpelprobleme ergeben, die eine Spezialbehandlung erforderten. Demnach wurde die Osteuropäerin mit „modernster Technologie auf Basis von Präparaten mit Hyaluronsäure und Blutplasma“ behandelt.

Petra Vlhova hat eine Leidenszeit hinter sich. © APA / EXPA/DOMINIK ANGERER


Wenn diese Therapie nicht die gewünschten Früchte trägt, sei eine zweite Operation vonnöten, so Šport. In diesem Falle müsste Vlhova die Saison vorzeitig beenden. Ob es tatsächlich dazu kommen wird, ist offen. Immerhin hat sie nun in Jasna wieder ihre ersten Schwünge gezogen. Ein Renneinsatz scheint aber noch weit entfernt zu sein.

Kommentare (1)

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Hermann Zanier

Alles Gute. Vor allem viel Glück mit den neuartigen Behandlungen, die vor allem sehr viel Glück erfordern

28.12.2024 09:01

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