
Urs Kryenbühl droht erneut das Aus.
Schweizer Ski-Ass droht erneut das Aus
Nicht schon wieder: Nach einer fast zwei Jahre langen Zwangspause muss der schweizerische Speed-Spezialist Urs Kryenbühl wegen einer Knieverletzung im Training die Heimreise antreten. War es das für den Innerschweizer?
05. Dezember 2024
Von: sn
Dem 30-Jährigen, der nach langer Verletzungspause erst vor Kurzem in den Weltcup zurückgekehrt war, droht in jedem Fall eine weitere lange Zwangspause.
Auf Instagram teilte das Ski-Team der Schweiz mit, dass der B-Kader-Athlet sich bei einem Abfahrtstraining im kanadischen Beaver Creek eine komplexe Knieverletzung zuzog und in den kommenden Tagen untersucht werde.
Verletzungsakte füllt sich
Für Kryenbühl ist die erneute Verletzung ein weiteres Kapitel in seiner Verletzungshistorie. Das schwerste Kapitel ereignete sich Anfang 2021: Beim Zielsprung der Kitzbühel-Abfahrt stürzte Kryenbühl spektakulär. Die Folgen waren schwerwiegend – ein Schlüsselbeinbruch, eine Gehirnerschütterung sowie Kreuzband- und Innenbandrisse im rechten Knie. Bei seinem letzten Weltcupeinsatz vor fast zwei Jahre passierte es dann erneut: Im Dezember 2022 musste er im Super-G von Bormio mit starken Knieschmerzen aufgeben. Die Diagnose damals lautete Riss des vorderen Kreuzbandes.Danach entfernte sich Kryenbühl vom Rennsport. So weit, dass seine Rückkehr überhaupt zur Debatte stand, doch dann belegte der 30-Jährige den vierten Platz bei den Schweizer Abfahrtsmeisterschaften in Davos im März dieses Jahres. Damit war sein Schicksal besiegelt: er wollte es nochmal probieren. Nun macht dasselbe Knie wie bereits zweimal zuvor Probleme.
Hoffnung auf ein weiteres Comeback
Trotz der schmerzhaften Erfahrungen hat Kryenbühl nie den Mut verloren, sich zurückzukämpfen. Seine Rückkehr in den Weltcup nach der langen Verletzungspause war mit großen Hoffnungen verbunden, die nun erneut einen Dämpfer erhalten.Die Chancen auf ein erneutes Comeback stehen gut. Vor einigen Monaten sagte der schweizerische Abfahrts-Coach Vitus Lüönd: „Urs hat sich in den letzten Monaten enorm stark entwickelt. Wenn er gesund bleibt, bin ich mir ziemlich sicher, dass er den Anschluss an die Weltspitze wieder herstellen kann.“ Kehrt er zurück, könnte es also nochmal spannend werden.
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