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Federica Brignone holte den nächsten Sieg. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Nächster Sieg: Brignone überrascht sich selbst

Nach ihrem WM-Titel strotzt Federica Brignone nur so vor Selbstvertrauen: Die Italienerin gewann auch den Weltcup-Riesentorlauf in Sestriere, obwohl sie angeschlagen ist.

33. Weltcup-Sieg und der 15. im Riesentorlauf: Federica Brignone ist eine Klasse für sich. Die 34-Jährige gewann ihr Heim-Rennen in Sestriere, obwohl sie sechs Tage lang krank im Bett lag und mit Antibiotika an den Start ging. Wie bereits im WM-Riesentorlauf setzte sich Brignone vor der Neuseeländerin Alice Robinson durch.


Brignone und Robinson sind derzeit eine Klasse für sich. Mit Laufbestzeit ließ „Fede“ ihre Kontrahentin noch um 4 Zehntel hinter sich. Die Dritte, Thea Louise Stjernesund, hatte im Ziel bereits einen Rückstand von 1,57 Sekunden. „Ich weiß nicht, wie ich das heute geschafft habe“, schmunzelte Brignone im Ziel.

Brignone eilt Gut-Behrami davon

Im Riesentorlauf-Weltcup liegt Brignone noch 80 Punkte hinter Robinson. Doch im Gesamtweltcup hat sie ihren Vorsprung auf 170 Punkte ausgebaut. Verfolgerin Lara Gut-Behrami schied bereits im ersten Lauf aus. In dieser Form könnte Brignone zum zweiten Mal nach 2020 die große Kristallkugel gewinnen. Damals wurde die Saison wegen der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochen.

Alice Robinson wurde erneut Zweite. © ANSA / ANDREA SOLERO


Zweitbeste Azzurra – vor den Augen von Alberto Tomba – wurde Sofia Goggia auf Rang 13. Mikaela Shiffrin kam hingegen überhaupt nicht ins fahren und fiel nach Platz 18 zur Halbzeit am Ende gar auf Rang 25 zurück. Die einzige Südtirolerin Elisa Platino schied bereits im ersten Lauf aus. Der zweite Riesentorlauf in Sestriere geht am Samstag (11/14 Uhr) über die Bühne.

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