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Niels Hintermann peilt das Comeback an.
Nach dem Krebs: Hintermann plant Comeback im April
Nachdem er am Samstag auf Instagram verkündete, dass er den Krebs besiegt hat, folgt jetzt die nächste erfreuliche Nachricht von Niels Hintermann: In einem Video auf dem Kanal von Swiss Ski teilt er mit, dass er bereits das Training für die kommende Saison angefangen hat. Sein Ziel: Im April wieder mit dem Schweizer Team trainieren.
27. Februar 2025
Von: sn
Mit dem Hashtag #krebsfrei macht der Kanal auf die Reise aufmerksam, die Hintermann seit Oktober 2024 hinter sich gebracht hat. Vier Monate später hat er den Krebs besiegt und wirkt in seiner Instagram-Ansprache vom Montag sichtlich erleichtert. Auch wenn der Weg zum Ziel noch nicht ganz klar ist, weiß er genau, wo er hinmöchte. Er stellt ein Training mit dem Team noch in dieser Saison in Aussicht.
In dem Video führt Hintermann aus: „Ich habe am Donnerstag Bescheid bekommen, dass der Krebs und alle Krebszellen weg sind. Standpunkt jetzt ist der Krebs geheilt, was mega ist! Ich freue mich jetzt darauf, die ganze Saisonvorbereitung wieder zu beginnen!“ Weiterhin erklärt Hintermann, dass er schon vorsichtig damit begonnen hat. „Im nächsten Step werden wir sehen, ob ich vielleicht im April mit dem Team zusammen trainieren kann oder ob es wirklich ein Jahr Pause wird“, so der sympathische Schweizer.
Der Schicksalsschlag
Im Oktober hatte sich das Leben des 29-Jährigen schlagartig verändert. Nachdem er noch im Juli mit seiner Partnerin Lara zum Altar schritt, folgte nur drei Monate später die Diagnose Lymphdrüsenkrebs. Kurz darauf begann der Zürcher eine achtwöchige Chemotherapie. Hintermann nutzte seine Reichweite, um auf das Thema aufmerksam zu machen und blieb dabei immer positiv. Noch im Monat seiner Diagnose erklärte er, dass eine solche Diagnose auch eine Chance sein kann.Niels Hintermann, Abfahrer aus der Schweiz. © NTB / STIAN LYSBERG SOLUM
Der Rückhalt aus dem Skisport war enorm, besonders von den Schweizer Athleten und Athletinnen. Mit der Serie „Cinghis Cuchi“ halfen Stars wie Marco Odermatt und Corinne Suter ihrem erkrankten Teamkollegen bei Laune zu bleiben. Die Rezepte scheinen den 29-Jährigen gut durch die schwere Zeit gebracht zu haben, sodass er am Sonntag einen ersten Versuch auf Ski wagte.
Mit seiner positiven Einstellung und seinem unbändigen Kampfgeist hat der Schweizer nicht nur seine Krankheit besiegt, sondern auch gezeigt, dass er bereit ist, für seine sportliche Zukunft alles zu geben. Die Skiwelt wird ihn mit offenen Armen empfangen, sobald er bereit ist, wieder ins Renngeschehen einzugreifen.
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