
Federica Brignone hat sich offenbar schwer verletzt. © ANSA / ANNA SZILAGYI
Nach Brignone-Sturz: Aus Trient kommen erste Diagnosen
Federica Brignone ist am Donnerstag beim Italienmeisterschafts-Riesentorlauf der Frauen im Fassatal schwer gestürzt. Dabei hat sie sich einen komplizierten Bruch des Unterschenkels zugezogen. Weitere Verletzungen werden befürchtet.
03. April 2025
Von: cst
Vor wenigen Tagen hat Federica Brignone noch den Gewinn des Gesamtweltcups und des Riesentorlauf-Weltcups gefeiert und jetzt das: Verletzungsschock um Italiens Ski-Superstar! Die Lombardin hat sich am Donnerstag bei den Italienmeisterschaften im Riesentorlauf eine schwere Verletzung zugezogen.
Wie Italiens Wintersportverband FISI bestätigte, hat sich Brignone einen mehrfachen Bruch des Schienbeins und des Wadenbeinkopfes im linken Bein zugezogen. Außerdem wird befürchtet, dass auch das Knie einen gröberen Schaden davongetragen hat. Hier gilt es aber noch weitere Untersuchungen, die in Mailand gemacht werden, abzuwarten. Die Erstuntersuchungen wurden in Trient abgehalten.
Wie ist der Crash passiert?
Brignone hat bei einem Rechtsschwung mit dem Arm beim Tor eingefädelt und kam zu Sturz. Dabei sollen Knie und Unterschenkel in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Sie prallte anschließend auf die Piste und blieb einige Meter weiter liegen.Sofort eilte die Pistenrettung zu Brignone. Nach einer ersten Behandlung wurde die 34-Jährige mit einem Schlitten abtransportiert werden. Im Zielraum wurde Brignone mit dem herbeigerufenen Rettungshubschrauber ausgeflogen. Dieser hat Brignone – zusammen mit ihrem Bruder, Trainer und engsten Vertrauten Davide – in das Krankenhaus Santa Chiara nach Trient gebracht.
Die Ärzte in Trient sind zurzeit im Austausch mit der medizinischen Abteilung des italienischen Wintersportverbands FISI. Nach den ersten Untersuchungen in Trient wird Brignone in die Clinica della Madonnina nach Mailand verlegt werden, wo die FISI-Ärzte im Normalfall ihre Arbeit verrichten.
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