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Der Schweizer Yannick Chabloz steht vor einer ungewissen Zukunft. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Mit nur 25 Jahren: Abfahrts-Ass droht Karriereende

Während der Ski-Weltcup von einem Highlight zum nächsten eilt, droht einem Schweizer Talent das Karriereende.

Abfahrten in Gröden sind im Ski-Weltcup ein absoluter Klassiker. Wenn sich die besten Athleten der Welt in horrenden Geschwindigkeiten über die berühmte Saslong werfen, dann schauen die Fans ganz genau hin. Ausgerechnet bei diesem Spektakel sorgte vor drei Jahren ein junger Schweizer für Furore. Yannick Chabloz, der als großes Talent im Abfahrtsteam seines Landes gilt, raste mit Startnummer 43 auf Rang 13 vor und setzte so ein erstes dickes Ausrufezeichen auf der großen Ski-Bühne.


Mittlerweile sieht die Welt aber ganz anders aus. Chabloz droht mit nur 25 Jahren das Karriereende. Grund dafür ist ein Sturz in Bormio, bei dem der Schweizer im Dezember 2022 Verletzungen am Rücken – unter anderem an der Brustwirbelsäule – erlitten hat. Seitdem stand er bei keinem Rennen mehr am Start.

Chabloz war bei den Olympischen Spielen 2022 im Einsatz. © AFP / FABRICE COFFRINI


Nun hat sich der Schweizer Abfahrtstrainer Vitus Lüönd gegenüber Blick geäußert und gesagt, „dass wir ihn in diesem Winter ganz sicher auf keiner Rennpiste sehen werden.“ Chabloz habe mittlerweile neun Kilogramm Muskelmasse verloren, wie Lüönd berichtet. „Ich befürchte, dass wir Yannick überhaupt nie mehr am Start eines Weltcuprennens sehen werden.“ Das wäre das ganz bittere Karriereende eines Ski-Talents, das vom Pech verfolgt wurde.

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