L Ski Alpin

Henrik Kristoffersen hat den Slalom von Kranjska Gora für sich entschieden. © ANSA / ANTONIO BAT

Furioser Kristoffersen knackt den Weltmeister

Henrik Kristoffersen hat sich mit einer grandiosen Aufholjagd im zweiten Durchgang des Weltcup-Slaloms von Kranjska Gora seinen dritten Saisonsieg geschnappt – und ließ dabei auf große Worte noch größere Taten folgen.

Henrik Kristoffersen sank im Zielraum von Kranjska Gora auf die Knie, wurde dabei von seinem Landsmann Timon Haugan innig umarmt. Dann stand er auf und sog die Stimmung in den slowenischen Alpen mit geschlossenen Augen. Soeben hatte der 30-Jährige ein wahres Kunststück vollbracht, vom sechsten Platz nach dem ersten Durchgang stürmte der Norweger noch zum Sieg. Bei seiner Aufholjagd verwies er Haugan auf den zweiten Platz (+0,17 Sekunden), das Podium komplettierte der Österreicher Manuel Feller (+0,23). Weltmeister Loic Meillard, der nach der Halbzeit noch in Führung gelegen war, fiel auf den vierten Platz zurück (+0,24).


„Es ist ein Hang, auf dem man - wenn man gut Ski fährt, sehr gute Ergebnisse erzielt. Normalerweise kann man sich nicht zu einem guten Ergebnis mogeln“, nahm Kristoffersen nach seinem Triumph nur einen Tag zuvor im Riesenslalom seinen Mund etwas voll. „Man muss ein wirklich guter technischer Skifahrer sein und wirklich gut fahren und dann bekommt man normalerweise ein gutes Ergebnis.“ 24 Stunden später vollendete der zweimalige Weltmeister in souveräner Manier den Doppelpack in Kranjska Gora – sein insgesamt sechster Weltcupsieg an dieser Stelle.

Vinatzer beißt sich in die Top 10

Um fünf Plätze nach vorne ging es am Sonntag auch für den Südtiroler Alex Vinatzer. Der 25-Jährige lag nach Lauf eins noch auf dem geteilten 14. Rang, in der Endabrechnung durfte er sich über den neunten Platz freuen (+0,94). Dadurch avancierte Vinatzer übrigens zum besten Azzurro des Tages, für Stefano Gross ging es auf Platz 18 (+1,46). Tobias Kastlunger (38./+3,96) und Corrado Barbera (41./+4,40) verpassten den Sprung in Durchgang zwei. Dieses Schicksal ereilte auch Matteo Canins und Tommaso Saccardi, die jeweils nicht die Ziellinie überquerten.

Alex Vinatzer beim Weltcup in Kranjska Gora. © ANSA / ANTONIO BAT


Weiter geht es für die Herren im norwegischen Kvitfjell. In der Nähe von Lillehammer stehen zwischen 5. und 9. März zwei Abfahrten und ein Super-G auf dem Programm.

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