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Lucas Braathen hat deutliche Kritik geäußert. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

„Das ist komisch“: Braathen übt deutliche Kritik

Für Lucas Pinheiro Braathen haben sich in den vergangenen Monaten viele Dinge verändert – und zwar in eine positive Richtung. Ein Blick in seine Vergangenheit verleitete ihn nun zu einer deutlichen Kritik.

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte Braathen völlig überraschend seinen Rücktritt verkündet. Der Slalom-Shootingstar zog sich nach Reibereien mit dem norwegischen Verband von der ganz großen Bühne zurück, nur um wenige Monate später seine Rückkehr zu forcieren – und zwar in den Farben Brasiliens, seiner zweiten Heimat.


Mittlerweile fühlt sich der 24-Jährige wieder pudelwohl im Weltcup. „Mit diesem Projekt habe ich eine andere Freiheit. Mein Leben ist unter meiner Kontrolle und ich kann mich als Athlet entwickeln“, erklärte er bei „ServusTV“.

In den vergangenen Jahren habe er auf dem Weg zur Erfüllung seiner Träume vor allem seine Unabhängigkeit vermisst. „Wenn du ein Athlet bist, hast du Medien und viele Coaches, die glauben, besser zu wissen, was gut für dich ist und das ist komisch“, kritisierte Braathen. „Ich möchte meinen Traum erfüllen. Im Sport haben wir die Tendenz, jemanden zu verurteilen für seine Träume.“

Braathen: Viel mehr als nur Skifahren

Beim Riesenslalom in Sölden und im Slalom von Levi fuhr Braathen zweimal auf den vierten Platz und unterstrich damit seine nach wie vor vorhandenen Qualitäten. Für den Norweger geht es bei seinem Comeback aber nicht nur um Resultate, sondern um deutlich mehr.

„Ich hoffe, dass ich eine Inspiration für Menschen aus allen Ländern sein kann, dass jeder seinen Traum verfolgt“, so Braathen.

Dabei sei es aber „nicht wichtig, dass jemand wegen mir Skifahrer werden will, sondern Menschen ihren Träumen folgen. Es ist eine große Challenge mit viel Arbeit. Ich bin so zufrieden mit meiner Mannschaft. Freiheit ist eines der wichtigsten Dinge für mich und ich bin so glücklich.“

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