L Ski Alpin

Kollektive Jubel im Schweizer Ski-Team. © ANSA / ANNA SZILAGYI

Bei Schweizer kochen die Emotionen nach Dreifachsieg über

Das nennt man mal Emotionen: Der Schweizer Alexis Monney war von seiner Silbermedaille in der Team-Kombination bei der Alpinen Ski-WM so begeistert, dass er kurzerhand über die Absperrung am Rand des Zielraums sprang. In der neuen Disziplin stand die Schweiz gleich dreimal auf dem Podest.

Bei der Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm erzielten die Schweizer Athleten einen historischen Erfolg: In der erstmals ausgetragenen Team-Kombination der Männer sicherten sie sich alle drei Medaillenplätze. Das Duo Franjo von Allmen und Loïc Meillard gewann Gold, gefolgt von Alexis Monney und Tanguy Nef mit Silber sowie Stefan Rogentin und Marc Rochat, die Bronze holten.


Mit dem 25-jährigen Alexis Monney gingen die Emotionen durch: Er sprang über den Zaun am Zielraum und stürmte auf kürzestem Wege zum Podest. In einem Interview mit dem SRF berichtet der ehemalige Juniorenweltmeister von 2020, dass er diesen Plan noch während seines Laufs entwickelte, für den Fall, dass die beiden Schweizer auf dem Podest landeten. „Im Rausch der Emotionen ist es dann so gelaufen“, berichtet der Schweizer.

Neues Terrain mit Bravour gemeistert

Die Team-Kombination, die ihre Premiere bei dieser Weltmeisterschaft feierte und auch bei den kommenden Olympischen Spielen in Mailand-Cortina zum Programm gehört, besteht aus einer Abfahrt und einem Slalom. Jedes Team setzt sich aus zwei Athleten zusammen, von denen einer die Abfahrt und der andere den Slalom bestreitet. Die Gesamtzeit beider Läufe entscheidet über die Platzierung.

So jubelt die Schweiz. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF


In der Abfahrt legte Franjo von Allmen mit einer starken Leistung den Grundstein für den Erfolg des Schweizer Teams. Loïc Meillard baute diesen Vorsprung im Slalom weiter aus, sodass das Duo mit einem Vorsprung von 0,27 Sekunden vor ihren Landsmännern Monney und Nef triumphierte. Das dritte Schweizer Team mit Rogentin und Rochat komplettierte das Podium und unterstrich die Dominanz der Eidgenossen in der Disziplin.

Der Dreifachsieg der Schweizer ist ein weiterer Beleg für ihre herausragende Form bei dieser Weltmeisterschaft. Zuvor hatte Franjo von Allmen bereits Gold im Abfahrtsrennen gewonnen, während Marco Odermatt im Super-G triumphierte. Mit insgesamt sechs von neun möglichen Medaillen in den bisherigen Herrenwettbewerben setzen die Schweizer Athleten ein deutliches Ausrufezeichen und gehen mit großem Selbstvertrauen in die noch ausstehenden Rennen dieser Weltmeisterschaft.


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