
Das Podest mit Gyda Westvold Hansen, Yuna und Haruka Kasai. © ANSA / Ole Martin Wold
Zwillinge auf dem Podest – Dejori fällt zurück
Bei der Nordischen Weltmeisterschaft in Trondheim ist am Donnerstagabend die erste Entscheidung in der Nordischen Kombination gefallen. Im Massenstart der Damen jubelten japanische Zwillingsschwestern, während Daniela Dejori nach einem starken Langlauf-Rennen im Springen noch an Boden verlor.
27. Februar 2025
Von: leo
Der Massenstart ist ein sprunglastiger Wettbewerb, da zuerst das Laufen und dann das Springen stattfindet. Der auf der Loipe entstandene Rückstand wird in Punkte umgerechnet. Und so wies Daniela Dejori, die 55 Sekunden auf die Titelverteidigerin Gyda Westvold Hansen verlor, ein Defizit von 13,8 Zählern auf. Nach einem Sprung auf 75,5 m vergrößerte sich dieser. Die Athletin aus St. Christina büßte 14 Plätze ein und belegte schließlich den 27. Schlussrang. Nach der Überwindung einer Essstörung war die 22-Jährige aber mit gedämpften Erwartungen in den Wettbewerb gestartet.
Über den Weltmeistertitel freute sich die 21-jährige Yuna Kasai, die Westvold Hansen auf der Schanze noch abfing und sich schlussendlich mit einem Vorsprung von 2,3 Punkten durchsetzte. Die Freude war bei der Japanerin umso größer, weil ihre Zwillingsschwester Haruka Dritte wurde. Yuna Kasai hatte Anfang Februar in Otepää ihr erstes Weltcup-Rennen gewonnen – auch damals war es ein Massenstart.
Die neue Weltmeisterin: Yuna Kasai © APA/afp / JONATHAN NACKSTRAND
Die große Geschlagene war neben der Gesamtweltcup-Führenden Nathalie Armbruster, die Sechste wurde, die Lokalmatadorin Ida Marie Hagen. Die 19-fache Weltcupsiegerin stürzte in der Loipe und verpatzte ihren Sprung – letzten Endes stand nur Rang 10 zu Buche. Die zweite Südtirolerin am Start, die 17-jährige Anna Senoner, musste sich mit dem 32. Platz zufrieden geben.
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Kommentare (0)