
Jarl Magnus Riiber bei seinem letzten Weltcupauftritt am Sonntag in Oslo. © ANSA / CHRISTOFFER ANDERSEN
Riiber verschenkt Gesamtweltcup und tritt ab
Norwegens Star-Kombinierer Jarl Magnus Riiber hat sich überraschend schon eine Woche vor dem Saisonende aus dem aktiven Profisport verabschiedet und den Titel im Gesamtweltcup verschenkt.
16. März 2025
Von: dpa/fop
Der 27-Jährige teilte am Sonntag mit, beim Heimspiel am Holmenkollen von Oslo letztmals an den Start zu gehen und in der kommenden Woche nicht mehr im finnischen Lahti anzutreten.
Riiber drehte eine Ehrenrunde und ließ sich als 45. der Tageswertung mit Champagner von den im Ziel wartenden Kollegen feiern. Der Norweger, der wegen einer chronischen Darmkrankheit frühzeitig Schluss macht, dominierte die Szene in den vergangenen Jahren und tritt mit elf WM-Titeln ab.
Er gilt als mit Abstand erfolgreichster Athlet in der Geschichte der Nordischen Kombination. Die Chance auf einen sechsten Titel im Gesamtweltcup ließ er nun in Führung liegend einfach sausen.
Herola siegt, Geiger jubelt
Diese Trophäe gewinnt somit erstmals der deutsche Olympiasieger Vinzenz Geiger, der mit Tagesrang zwei hinter dem Finnen Ilkka Herola an Riiber vorbeizog und von allen anderen Rivalen nicht mehr einzuholen ist. In einem letzten großen Duell hatte Geiger am Samstag den Zielsprint gegen Riiber gewonnen und anschließend den norwegischen König Harald besucht.Ilkka Herola passierte als Erster die Ziellinie. © ANSA / Amanda Pedersen Giske
Bei den Frauen geht die große Kristallkugel an Nathalie Armbruster. Die 19 Jahre Deutsche machte bereits am Samstag den bisher größten Triumph ihrer Karriere perfekt. Gyda Westvold Hansen aus Norwegen holte sich dagegen am Sonntag den letzten Saisonsieg.
Südtirols Kombinierer in der Loipe stark
Zum Abschluss konnte auch die Grödnerin Daniela Dejori nochmal strahlen. Sie machte in der Loipe acht Plätze gut und beendete den Weltcup-Bewerb an Position 15. Auch Aaron Kostner legte bei den Männern in der Entscheidung eine Aufholjagd hin und sammelte schließlich als 27. Weltcuppunkte. Der junge Manuel Senoner belegte den 46. Rang.Profil bearbeiten
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