
Dorothea Wierer hat stark aufgeholt. © APA/afp / OLIVIER CHASSIGNOLE
Ein Auf und Ab der Gefühle bei Südtirols Biathletinnen
Im vorletzten Rennen vor der Weihnachtspause hat Dorothea Wierer aufgezeigt. Der Sieg ging unterdessen an die aktuell formstärkste Athletin im Biathlon-Weltcup.
21. Dezember 2024
Von: det
Im französischen Le Grand Bornand finden an diesem Wochenende die letzten Wettkämpfe vor der Weihnachtspause statt. Eine Biathletin ist dieser Tage in einer überragenden Form: Franziska Preuß. Die Deutsche schaffte es in den letzten fünf Rennen immer auf das Podest und feierte in der Verfolgung am Samstag den zweiten Saisonsieg.
Obwohl Preuß gesundheitlich angeschlagen war, ließ sie der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance und setzte sich – auch dank einer fast makellosen Schießleistung (1 Fehler) – mit Respektvorsprung (27 Sekunden) gegen die Französin Julia Simon durch. Vanessa Voigt machte als Dritte (+44 Sekunden) den deutschen Traumtag perfekt.
Wierer macht viele Plätze gut
Grund zur Freude hatte am Samstag auch Dorothea Wierer. Nach einem schwierigen Sprint, in dem sie auf Rang 20 landete, machte die Niederrasnerin mit einer starken Aufholjagd elf Plätze gut und schloss den Wettkampf auf dem 9. Platz ab. Wierer zielte nur im ersten Schießen ein Mal daneben, in den folgenden drei Einlagen blieb die 34-Jährige makellos.Der Trend zeigt bei Doro Wierer nach oben. © APA / GEORG HOCHMUTH
Hannah Auchentaller hatte am Samstag unterdessen Schwierigkeiten. Nach ihrem bärenstarken 9. Platz im Sprint (Karriere-Bestleistung) konnte sie diese Position in der Verfolgung zwar zunächst verteidigen, doch im Finish ging der Antholzerin – auch wegen insgesamt drei Strafrunden – die Puste aus. Schlussendlich wurde es Platz 27 für die junge Südtirolerin, die nichtsdestotrotz bisher eine tolle Saison bestreitet. Samuela Comola (28.) und Martin Trabucchi (33.) sammelten ebenfalls Weltcuppunkte.
Abgeschlossen wird das Frankreich-Wochenende (und das Biathlon-Jahr 2024) mit den Massenstarts am Sonntag. Ab 12.30 Uhr sind die Herren im Einsatz, ab 14.45 Uhr dürfen die Frauen ran.
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