
Laura Mair steigt am Dienstag in das Turnier in Gröden ein.
Lokalmatadorin Mair vor schwerer Prüfung
Der Dienstag verspricht Hochspannung beim Raiffeisen ITF Val Gardena Südtirol. Das Turnier erreicht eine Phase, in der die Spreu sich endgültig vom Weizen trennt.
25. November 2024
Von: pm
Für die heimischen Tennisfans ist das Highlight des Tages das Hauptfeld-Debüt der Südtirolerin Laura Mair (WTA 804). Doch die 21-Jährige, die für den veranstaltenden TC Gherdeina antritt, hat es mit einer echten Herausforderung zu tun: Angelica Sara, das 15-jährige Ausnahmetalent aus Italien, gilt bereits als Shootingstar der Szene. Mit einem Platz unter den Top 100 der Welt in ihrem Jahrgang ist Sara ein Name, der für die Zukunft Großes verspricht.
Für Mair, deren Vater Ingo Präsident des TC Gherdeina ist, kommt das Match nach einer schwierigen Phase: Schulterprobleme und fehlende Spielpraxis prägten ihre jüngsten Wochen. Dennoch darf man die Lokalmatadorin nicht abschreiben. Mit ihrer Erfahrung und einer starken Vorhand könnte sie sich in diesem Generationenduell durchsetzen. Das Spiel ist als fünfte Partie auf Court 1 angesetzt, direkt nach einem ebenso hochkarätigen Programmstart um 9.30 Uhr.
Bereits der Auftakt auf Court 1 ist ein Hingucker: Die Polin Urszula Radwanska, jüngere Schwester der ehemaligen Nummer 2 der Welt, Agnieszka Radwanska, eröffnet den Turniertag. Es folgt ein Match zweier Zukunftshoffnungen: Tyra Grant, das 16-jährige US-Talent aus der Piatti-Akademie, trifft auf die großgewachsene Italienerin Vittoria Paganetti, die in der Qualifikation mit beeindruckender Power brillierte.
Von Deichmann eine Runde weiter
Am Abend wird das Programm mit einem Paukenschlag abgerundet: Die Kroatin Lea Boškovic (WTA 185), Nummer zwei des Turniers, steigt ein. Auch Silvia Ambrosio vom Serie A1-Halbfinalist TC Rungg feiert in Wolkenstein ihr Debüt. Turnierfavoritin Kathinka von Deichmann (WTA 172) hatte bereits am Montag mit einem Sieg gegen die zähe Brasilianerin Gabriela Ce ihre Ambitionen untermauert. In einem intensiven Duell setzte sie sich nach über zwei Stunden mit 6:4, 6:3 durch. Weniger Mühe hatte die Kanadierin Stacey Fung (WTA 253), die Iva Primorac in nur 54 Minuten mit 6:0, 6:3 abfertigte.Profil bearbeiten
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