
Verblüffte alle: Mattia Bellucci © ANSA / Sander Koning
Junger Italiener schlägt zuerst Medvedev und dann Tsitsipas
Jannik Sinner kehrt erst in zehn Tagen beim ATP-500-Turnier in Doha auf die Tennisbühne zurück. Während seiner Absenz sorgt ein junger Landsmann für ordentlich Furore.
07. Februar 2025
Von: leo
Ende Jänner erreichte Mattia Bellucci ein großes Ziel. Im Alter von 23 Jahren knackte er erstmals die Top 100 der Weltrangliste. Der Mann aus der Lombardei ist aber noch lange nicht am Ende seiner Reise angelangt – vor allem, wenn er so weiterspielt, wie zurzeit beim ATP-500-Turnier in Rotterdam. Der Italiener musste beim Indoor-Turnier durch die Qualifikation – und steht jetzt sensationell im Halbfinale. Im Ranking wird er dadurch mindestens auf Rang 68 klettern.
Im Achtelfinale schlug der Linkshänder Daniil Medvedev mit 6:3, 6:7 und 6:3. 24 Stunden später ließ Bellucci Stefanos Tsitsipas beim 6:4 und 6:2 keine Chance. In seinem ersten Halbfinale auf der ATP Tour trifft er am Samstag auf Alex De Minaur, der im Vorjahr das Finale gegen Sinner verlor.
Größere Lockerheit der Schlüssel
„Ich habe viel mit meinem Trainer gearbeitet. Für ihn habe ich auf dem Platz zu viel nachgedacht, stattdessen muss man frei aufspielen“, sagte Bellucci nach seinem Sieg gegen Medvedev auf die Frage, warum ausgerechnet jetzt der Knoten geplatzt sei.Der 23-Jährige ist nur 1.75 Meter groß, zeichnet sich aber durch seine große Variabilität aus. Er kann Stoppbälle einstreuen, hervorragende Winkel kreieren und bestich durch eine starke Rückhand. Immer wieder sucht er den Weg ans Netz. Und gegen Medvedev griff er sogar zum Aufschlag von unten, da der Russe beim Return wie gewohnt weit hinter der Grundlinie stand.
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