5 Formel 1

Max Verstappen (links) kämpft wie gewohnt mit allen Mitteln. © APA/afp / ALFREDO ESTRELLA

Der WM-Kampf wird immer hitziger

Während Ferrari beim Großen Preis von Mexiko der Konkurrenz erneut davonfuhr, spitzte sich der Titelkampf zwischen Formel-1-Weltmeister Max Verstappen und Herausforderer Lando Norris wieder zu.

Denn die beiden Rivalen gerieten am Sonntag in Mexiko-Stadt wie schon in der Vorwoche in Austin aneinander, dieses Mal mit dem glücklicheren Ende für Norris. Verstappen kassierte nach zwei ungestümen Manövern zwei Zehn-Sekunden-Strafen und verlor wichtige Punkte im WM-Duell.


Am Ende überquerte Verstappen die Ziellinie im Red Bull als Sechster, Norris durfte im deutlich schnelleren McLaren mit dem zweiten Platz zwischen den beiden Ferraris von GP-Sieger Carlos Sainz und Charles Leclerc zufrieden sein.

Norris kritisiert Verstappen

Die rücksichtslosen Überholmanöver von Verstappen in der zehnten Runde bezeichnete Norris als „nicht sehr sauber“, er habe es aber kommen sehen. „Ich wusste, was mich erwartet. Es ist klar, dass es keine Rolle spielt, ob er gewinnt oder Zweiter wird. Seine einzige Aufgabe ist es, mich zu schlagen.“

Norris hat im WM-Kampf mehr zu verlieren als Verstappen, das weiß auch der für seinen riskanten Fahrstil bekannte Niederländer. In Austin hatte Norris nach einem aggressiven Manöver von Verstappen eine viel diskutierte Fünf-Sekunden-Strafe erhalten, wodurch der Brite als Vierter direkt hinter dem dreimaligen Champion gewertet wurde. In Mexiko überschritt der Red-Bull-Star das Limit. „Es ist, was es ist“, sagte Verstappen über die Strafen.

Max Verstappen und Lando Norris kämpfen um die Fahrer-WM. © ANSA / Isaac Esquivel


Vielmehr störte ihn die Leistung seines Boliden. „Ich hatte keinen Grip. Auch das Reifenmanagement war schlecht“, monierte er. Vier Rennen und zwei Sprints vor dem Saisonende beträgt Verstappens Vorsprung auf Norris nur noch 47 Punkte. „So ein Rennen dürfen wir uns nicht mehr leisten. Wir müssen Speed finden“, sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko im ORF-Interview.

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