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Kaltern überzeugte in der Offensive. © Soziale Medien

Sölvas Zaubertrick: Kaltern schreibt an

Der SV Kaltern hat im dritten Spiel des IHL-Finales seinen ersten Erfolg in der Best-of-7-Serie gegen den HC Aosta eingefahren.

Der SV Kaltern musste in den ersten beiden Partien des IHL-Finales zwei bittere und knappe Niederlagen gegen den HC Aosta hinnehmen. In der Best-of-7-Serie waren die Hechte am Donnerstagabend in der Raiffeisen Arena bemüht, den ersten Stich im Endspiel um den Titel zu setzen. Dies gelang ihnen mit einem – wie in dieser Serie üblich – knappen Sieg. Kaltern gewann mit 3:2 und holte damit den ersten, wichtigen Erfolg.


Nachdem den Überetschern in den ersten beiden Spielen insgesamt nur ein Treffer gelungen war, wirkte es im dritten Spiel der Finalserie so, als hätten sich die Raubfische allmählich auf die stark organisierte Defensive der Aostaner eingestellt. Gegen die körperlich präsente Verteidigung fanden im ersten Drittel zunächst Oskari Siiki (2:50) und später Raphael Felderer (10:42) den Weg ins gegnerische Netz. Doch die Gladiatoren hielten dagegen – Edgar De Toni traf zum zwischenzeitlichen 1:1.

Die Hechte (in weiß) setzten sich zur Wehr. © Soziale Medien


Apropos Gladiatoren, Aosta agierte auch am Donnerstag erneut mit viel Körpereinsatz, robuster Spielweise und knallharten Checks – musste jedoch auch 20 Minuten lang auf der Strafbank Platz nehmen. Kaltern hingegen versuchte, seine läuferische Überlegenheit auszuspielen und sich der physischen Härte der Gäste entgegenzustellen. Dabei war es Maximilian Sölva, der auf 3:1 erhöhte – und das mit einer echten Rarität und wahren Geniestreich: Dem Kalterer gelang ein sogenannter Michigan-Trick, also ein Treffer im Lacrosse-Stil von hinter dem Tor (23.47).

Wieder wurde es knapp

Doch wie so oft in dieser Serie gab sich Aosta nicht geschlagen. Matteo Luisetti schloss eine sehenswerte Kombination der Gäste zum 2:3-Anschlusstreffer ab (28.38). Im Schlussdrittel zeigten dann auch die Hechte ihre Defensivqualitäten und warfen alles in die Waagschale, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Am Ende stand die Siegesgöttin Victoria diesmal auf der Seite der Südtiroler – Kaltern konnte in dieser Finalserie endlich anschreiben.

Damit steht es nun 1:2 in der Serie, die am Samstag um 20 Uhr mit Spiel 4 in Aosta fortgesetzt wird.

SV Kaltern – HC Aosta 3:2

Tore: 1:0 Siiki (2.50), 1:1 De Toni (7.04), 2:1 Felderer (10.42), 3:1 Sölva (23.47), 3:2 Luisetti (28.38)
Zuschauer: 520
Stand in der Serie: 1:2

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