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Finn van Ee und Ken Ograjensek im Zweikampf. © F. Pessentheiner

Klagenfurt zieht ins Finale ein und macht Bozen einen Gefallen

Das Finale der ICE Hockey League heißt wie im Vorjahr Red Bull Salzburg gegen den Klagenfurter AC. An diesem Abend hatten jedoch auch die Fans des HC Bozen Grund zur Freude, denn durch das Ausscheiden der Black Wings Linz qualifizierten sie sich für die Champions Hockey League (CHL).

Für die Füchse ist es bereits die fünfte Teilnahme an der CHL. Letztmals standen die Weiß-Roten 2023/24 in der Königsklasse im Einsatz. Über das Achtelfinale kamen Daniel Frank & Co. noch nie hinaus. Insgesamt nehmen 24 Vereine am Wettbewerb teil, darunter Red Bull Salzburg und der KAC. Diese treffen ab Freitag auch in der Wiederauflage des Vorjahrfinals in der ICEHL aufeinander.


Der Rekordmeister aus Klagenfurt setzte sich am Dienstag im entscheidenden siebten Spiel der Halbfinal-Serie gegen die Black Wings Linz zu Hause mit 2:0 durch. Die Tore erzielten Raphael Herburger (38.) und Nick Petersen (53.).

Eine Defensivschlacht

Die Linzer, die sich im Playoff-Verlauf bereits mehrfach nach Rückständen zurückgekämpft hatten, versteckten sich vor 4.403 Zuschauern in der Heidi Horten Arena nicht. Eine erste Topchance ließ Graham Knott ungenützt (10.). Auf der Gegenseite brachte KAC-Kapitän Thomas Hundertpfund den Puck nicht im Tor unter (11.). Der erste Treffer fiel kurz vor Ende des Mitteldrittels. Herburger lenkte einen Schuss von Jesper Jensen Aabo etwas glücklich mit dem Stock und via eigenem Schlittschuh ins Tor. Für den Nationalstürmer war es bereits der siebte Treffer in den laufenden Playoffs.

Ian Scheid und Fabian Hochegger im Zweikampf. © F. Pessentheiner


Im Schlussabschnitt gelang Nick Petersen mit seinem 29. Play-off-Tor für den KAC ein bereits vorentscheidender Schlag. Der Kanadier traf im Powerplay ansatzlos ins kurze Kreuzeck. Die Linzer versuchten alles, KAC-Goalie Sebastian Dahm war für Brian Lebler und Co. aber nicht zu bezwingen. Im Finish machten sich die Gäste das Leben durch Strafen zudem selbst schwer.

Kein weiteres Comeback der Black Wings

Den Black Wings hatte bei Niederlagen in den laufenden Playoffs bereits viermal das Aus gedroht. Viermal gelang es ihnen, die Saison zu verlängern, darunter dreimal in der dramatischen Viertelfinal-Serie gegen die Graz99ers. Ein fünftes Mal war es ihnen nicht vergönnt. Linz muss somit weiter auf die erste Finalteilnahme seit dem Meistertitel vor 13 Jahren warten.Der KAC spielt hinggeen um seinen 33. Meistertitel. Titelverteidiger Salzburg, der sich im Halbfinale gegen Bozen mit 4:1 durchgesetzt hatte, um seinen zwölften.

Thomas Hundertpfund & Co. sind weiter, Marcel Witting & Co. raus. © F. Pessentheiner


Die beiden Teams stehen einander zum vierten Mal in einer Finalserie gegenüber, alle drei bisherigen gingen über die vollen sieben Partien. Der KAC holte 2009 den Titel, Salzburg 2011 und 2024. Im Vorjahr machten die Salzburger ihre dritte österreichische Meisterschaft in Folge mit einem 6:2-Sieg zum Abschluss in Klagenfurt perfekt.

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