<\/a><\/div>Wenn Glen Hanlon spricht, hören die Spieler ganz genau hin. © det<\/p>\r\nDen Sommer über gab es viele Spekulationen über Ihr Fernbleiben. Was waren die wirklichen Gründe, weshalb Sie sich in Richtung Kanada verabschiedet haben? <\/b> „Es war schlicht und einfach an der Zeit, der Familie zum ersten Mal in meinem Leben den Vorrang gegenüber dem Eishockey zu geben. Mein Sohn hat Ende September promoviert, da wollte ich unbedingt dabei sein. Zudem gab es noch weitere wichtige private Ereignisse und Verpflichtungen, die mich daran gehindert hätten, zur Saisonvorbereitung nach Europa zu reisen. Ich fand diese Entscheidung richtig und hatte sie bereits zum Ende der vergangenen Saison mitgeteilt.“Sind Sie nun mit Ihrer Familie in Südtirol? <\/b> „Nein, meine Frau ist in Kanada als Schulleiterin tätig, mein Sohn hat mittlerweile einen Vollzeit-Job. Das passt auch so. Meine Frau und ich hören uns aber täglich und ich freue mich schon sehr darauf, wenn sie mich in den Weihnachtsferien besuchen kommt. Mein Sohn möchte im Februar zum Skiurlaub nach Südtirol reisen. Es wäre toll, wenn das klappen würde.“Was macht Glen Hanlon wenn er nicht gerade mit Eishockey beschäftigt ist?<\/b> „Oh mein Gott, die Tage, die ich nicht dieser wunderschönen Sportart widme, kann ich an einer Hand abzählen (lacht). Hier in Südtirol dreht sich effektiv alles um meinen Job. Ich fange früh morgens in der Halle an und arbeite dort bis am frühen Nachmittag, dann mache ich in der Regel noch ein bisschen Sport im Fitnessraum. Später geht’s nach Hause, wo ich am Sofa noch Videoanalysen betreibe oder mir andere Eishockeyspiele ansehe. An trainingsfreien Tagen bin ich in meinem Wohnort Eppan viel zu Fuß unterwegs. Ich führe ein ganz einfaches Leben, auch zuhause in Kanada. Ich war diesen Sommer mit Freunden campen, war mit meinem Sohn zwei Mal mehrere Tage zum Fischen weg. Das war’s dann auch schon.“\n \n „In Bozen haben Primadonnas keinen Platz!“\n
Hanlon über die Kaderzusammenstellung<\/span>\n <\/div>\n \n
\n <\/div>\n <\/blockquote>
Hatten Sie während ihrer „Auszeit“ Kontakt nach Bozen? <\/b> „Ehrlich gesagt habe ich hier noch nicht viele enge Freundschaften geknüpft. Natürlich hört man den einen oder anderen, reger Austausch fand aber in erster Linie mit Personen aus dem Vereinsumfeld statt. Mit Fabio (Co-Trainer Fabio Armani, Anm.d.R.<\/i>) habe ich viel telefoniert, wir sind nicht nur Arbeitskollegen sondern mittlerweile auch richtig gute Freunde. Er ist für mich eine ganz wichtige Person. Franky (Daniel Frank, Anm.d.R.<\/i>) hat nachgefragt, wie es mir geht. Auch mit anderen Spielern habe ich hier und da telefoniert oder geschrieben.“Das zeigt die enge Bindung, die Sie zu den Spielern haben. Warum kommen Sie bei ihnen so gut an? <\/b> „Die Frage müssen Sie den Jungs stellen (schmunzelt). Ich kann nur so viel sagen: Herr Knoll und sein Team haben einfach die richtigen Spieler geholt. Als ich mit ihnen vor anderthalben Jahren an diesem Kader gearbeitet habe, hatte ich bei der Spielerwahl nur eine Bedingungen, nämlich dass sie als Charaktere zusammenpassen. Und das ist eingetreten. In Bozen haben Primadonnas keinen Platz! Hier zählt nur eines: Gewinnen. Und dem sportlichen Erfolg müssen sich alle unterordnen. Wir haben so viele Leader in unseren Reihen, ob das ein Scott Valentine, Daniel Frank, Mike Halmo oder Brad McClure ist. Sie formen das Team, die Jungen und neuen Spieler hören ihnen zu, fügen sich ein und übernehmen ihren Part. Da müssen wir Trainer gar nicht eingreifen.“War Lucas Lessio eine Primadonna? <\/b> „Nein. Er war charakterlich vielleicht etwas anders, als die restlichen Spieler. Doch auch er hat sich voll in den Dienst der Mannschaft gestellt. Sein Abschied hatte sportliche Gründe. Sehen Sie: Wir haben mit Christian Thomas den wohl besten rechten Winger der Liga, wir haben Mike Halmo, Dustin Gazley und so weiter. Dann haben wir mit Tyler Sikura noch nachgerüstet, da war einfach wenig Platz. Lessio hatte ein Angebot von Krefeld vorliegen, wo er sich wohlgefühlt hat, wo ihn die Fans liebten. Da standen wir natürlich nicht im Weg.“Sind Sie nach Bozen zurückgekommen, um hier einen Job zu Ende zu führen?<\/b> „Ich weiß, worauf Sie anspielen. Die Antwort lautet: nein. Die vergangene Saison war wie ein Märchen ohne happy End, doch sie ist passé. Wir sind heute hier, um eine neue Geschichte zu schreiben. Wir wollen siegen, wir wollen Titel holen, wir wollen Bozen wieder groß machen! Ob das klappt, werden wir sehen. Jedenfalls werden wir nicht nach hinten schauen.“\r\nDie nächsten ICE-Termine der Südtiroler Teams:<\/h3>Freitag, 8. Dezember<\/b> Graz 99ers - HC Pustertal (19.15 Uhr) Klagenfurter AC - HC Bozen (19.15 Uhr)Sonntag, 10. Dezember<\/b> HC Pustertal - Fehervar AV (16 Uhr) HC Bozen - Black Wings Linz (18 Uhr)\n
\n \n \n <\/th>\n SP<\/span><\/th>\n G<\/span><\/th>\n U<\/span><\/th>\n V<\/span><\/th>\n TV<\/span><\/th>\n P<\/span><\/th>\n <\/tr>\n <\/thead>\n \n \n 1. EC Salzburg<\/td>\n 25<\/td>\n 18<\/td>\n 0<\/td>\n 7<\/td>\n 79:57<\/td>\n 53<\/td>\n <\/tr>\n \n 2. Fehérvár<\/td>\n 26<\/td>\n 18<\/td>\n 0<\/td>\n 8<\/td>\n 96:75<\/td>\n 53<\/td>\n <\/tr>\n \n 3. Linz<\/td>\n 26<\/td>\n 16<\/td>\n 0<\/td>\n 10<\/td>\n 90:57<\/td>\n 51<\/td>\n <\/tr>\n \n 4. EC Klagenfurt<\/td>\n 25<\/td>\n 15<\/td>\n 0<\/td>\n 10<\/td>\n 88:59<\/td>\n 45<\/td>\n <\/tr>\n \n 5. EC Villach<\/td>\n 25<\/td>\n 15<\/td>\n 0<\/td>\n 10<\/td>\n 87:75<\/td>\n 44<\/td>\n <\/tr>\n \n 6. HCB Südtirol<\/td>\n 25<\/td>\n 15<\/td>\n 0<\/td>\n 10<\/td>\n 67:60<\/td>\n 41<\/td>\n <\/tr>\n \n 7. HC Pustertal<\/td>\n 25<\/td>\n 13<\/td>\n 0<\/td>\n 12<\/td>\n 71:66<\/td>\n 41<\/td>\n <\/tr>\n \n 8. HC Innsbruck<\/td>\n 24<\/td>\n 12<\/td>\n 0<\/td>\n 12<\/td>\n 66:66<\/td>\n 37<\/td>\n <\/tr>\n \n 9. Olimpija Ljubljana<\/td>\n 25<\/td>\n 10<\/td>\n 0<\/td>\n 15<\/td>\n 68:81<\/td>\n 29<\/td>\n <\/tr>\n \n 10. Vorarlberg<\/td>\n 26<\/td>\n 9<\/td>\n 0<\/td>\n 17<\/td>\n 78:91<\/td>\n 28<\/td>\n <\/tr>\n \n 11. Vienna Capitals<\/td>\n 25<\/td>\n 8<\/td>\n 0<\/td>\n 17<\/td>\n 63:93<\/td>\n 24<\/td>\n <\/tr>\n \n 12. Asiago Hockey<\/td>\n 24<\/td>\n 7<\/td>\n 0<\/td>\n 17<\/td>\n 56:93<\/td>\n 23<\/td>\n <\/tr>\n \n 13. Graz99ers<\/td>\n 25<\/td>\n 7<\/td>\n 0<\/td>\n 18<\/td>\n 50:86<\/td>\n 20<\/td>\n <\/tr>\n <\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>","articleSection":"ICEHL","isFamilyFriendly":"true","isAccessibleForFree":"false","keywords":"Eishockey, ICE Hockey League, HC Bozen, Glen Hanlon, HCB Südtirol"}
Glen Hanlon im Gespräch mit den SportNews-Redakteuren. © det
Fischen, campen und seine neue Art: Glen Hanlon ganz privatBei den Spielern ist er beliebt wie kein anderer, von den Fans wird er als Heilsbringer gepriesen. Die Rede ist von Glen Hanlon, der Erfolgstrainer der Foxes. Doch wer ist dieser Mann an der Bozner Bande, der vielen so einzigartig erscheint? Wir sind dieser Frage in einem offenen, ehrlichen Gespräch mit ihm nachgegangen. 07. Dezember 2023
Kommentare (0)