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Für Daniel Frank geht es ganz langsam aufwärts. © Vanna Antonello

Ein Monat nach Brutalo-Foul: Daniel Frank geht es besser

Es war am 25. Februar, als Daniel Frank auf dem Eis der Bozner Sparkasse Arena brutal niedergestreckt wurde. Danach wurde es lange still um den Foxes-Kapitän. Nun befindet er sich langsam auf dem Weg der Besserung, wenngleich an Eishockey (noch) nicht zu denken ist.

Vor gut einem Monat lief die 49. Spielminute im Duell zwischen Bozen und Fehervar, als Daniel Frank von Cameron Gaunce umgenietet wurde. Der Fehervar-Crack rammte dem Bozner die Schulter gegen den Kopf, ohne dass dieser ihn im Augenwinkel heranrauschen sah. Frank knallte mit dem Gesicht aufs Eis, sofort klaffte eine blutende Wunde auf. Wenig später wurde im Krankhaus erste Entwarnung gegeben.


Frank war zwar sofort ansprechbar und konnte alle Körperteile uneingeschränkt bewegen, dennoch sollten die folgenden Wochen keine einfachen für ihn werden. Frank hatte Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, reagierte empfindlich auf Lichteinstrahlungen. Der 30 Jahre alte Meraner weiß aber mit solchen Situationen umzugehen, immerhin ist dies bereits die achte (!) Gehirnerschütterung in seiner Karriere als Profisportler.

Daniel Frank musste im Heimspiel gegen Fehervar vom Eis gefahren werden.


Die vielen Kopfverletzungen mit teils heftigen Folgen gelten seit jeher als brutale Schattenseite des Eishockeysports. Immer wieder lassen sie Karrieren abrupt enden. Doch Daniel Frank ist ein Kämpfer, der nicht so einfach aufgibt. Nachdem er zuletzt viel Zeit zuhause verbrachte, das Bett hütete, arbeitet er sich nun Schritt für Schritt wieder heran an den Leistungssport.

Comeback noch in dieser Saison?

Der Stürmer trainiert bereits wieder vorsichtig an seiner Fitness, an eine Rückkehr aufs Eis ist allerdings noch nicht zu denken. Zunächst gilt es die Trainingsbelastung behutsam nach oben zu kurbeln und dabei beschwerdefrei zu bleiben. Gelingt das, ist ein Comeback des Publikumslieblings im Laufe der Playoffs allerdings nicht auszuschließen.

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