
Alex Trivellato (links) und der italienische Nationalspieler Thomas Larkin (rechts) wollen mit Schwenningen in die Playoffs. © Ralf Schmitt
Außendienst | Zittern bei Alex Trivellato & Co.
In Europas Top-Ligen stehen die Playoffs vor der Tür. Wie schlagen sich die Südtiroler Eishockeyprofis? SportNews hat die Lage analysiert und interessante Parallelen entdeckt.
28. Februar 2025
Von: leo
Vor 16 Jahren wagte Alex Trivellato den Schritt nach Deutschland. Heuer absolviert der Nationalspieler aus Leifers bereits seine elfte Saison in der DEL. Mit den Schwenninger Wild Wings befindet sich der 31-Jährige zurzeit mitten im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze. Vier Spieltage vor dem Ende des Grunddurchgangs hat Schwenningen auf Platz 9 – genauso wie die Grizzlys Wolfsburg um den verletzten Julius Ramoser – zwei Punkte Vorsprung auf die Löwen Frankfurt.
Am Freitagabend können Trivellato & Co. im direkten Duell mit den Löwen einen großen Schritt in Richtung Pre-Playoffs machen. Bei einer Niederlage würde hingegen das große Zittern beginnen, denn das Restprogramm spricht nicht für die Wild Wings: Es warten noch die Duelle gegen die Eisbären Berlin (2.) und den ERC Ingolstadt (1.). Außerdem trifft Schwenningen noch auf Nachzügler Iserlohn.
Regensburg kämpft gegen Abstieg
Eine Liga darunter sind die Würfel bereits gefallen: Patrick Demetz (und sein Ampezzaner Teamkollege Aleandro Angaran) verpassen mit den Eisbären Regensburg die Playoffs. Grund dafür waren neun Niederlagen in den letzten zehn Spielen. Für den amtierenden Meister geht es nun im Playout gegen den Abstieg.Um den Aufstieg in die DEL 2 kämpfen hingegen Alex Großrubatscher (Deggendorfer SC) und Jan Pavlu (Heilbronner Falken). Für den Grödner, der die Regular Season auf Platz 3 der Südgruppe beendet hatte, beginnen die Playoffs am 2. März gegen die Ice Dragons Herford. Die erstplatzierten Falken um die letztjährigen Meran-Cracks Nolan Ritchie und Calder Anderson bekommen es hingegen mit den Füchsen Duisburg zu tun.
Diego Kostner ist mit Ambrì-Piotta auf Kurs. © Social Media
Auf einem guten Weg befindet sich unterdessen Diego Kostner, der am Donnerstag sein 600. Spiel im Schweizer Oberhaus bestritt, mit Ambrì-Piotta. Die Tessiner gewannen zuletzt sieben von neun Partien und stehen ein Spieltag vor Schluss auf Rang 8 der Tabelle. Der Vorsprung auf Platz 11, den zurzeit der EHC Biel innehat, beträgt aber nur zwei Punkte. Holt der Traditionsverein, bei dem auch Nationalspieler Tommaso De Luca seine Brötchen verdient, im letzten Spiel gegen Fribourg-Gotteron einen Sieg, ist er nicht mehr aus den Pre-Playoff-Plätzen zu verdrängen.
In der Swiss League musste Gianluca March seine Saison hingegen schon beenden. Mit dem amtierenden Meister HC La-Chaux-de-Fonds scheiterte der Leiferer völlig überraschend in der ersten Playoff-Runde am EHC Olten mit 2:4. Der 27-Jährige war erst nach dem Grunddurchgang vom EHC Winterthur zum Aufstiegsaspiranten gewechselt. Die Saison endete jedoch viel früher als erhofft.
Auch Clara bangt
Nach dem perfekten Start bei seinem neuen Klub Kärpät musste Damian Clara zuletzt zwei Niederlagen einstecken. Sieben Spieltage vor dem Ende der Regular Season liegt der Traditionsverein in der ersten finnischen Liga mit 71 Zählern nur einen Punkt vor JYP auf Rang 13. Auch die Pelicans Lahti (68) und TPS Turku (68) sind Clara & Co. dicht auf den Fersen. Will Kärpät die Playoffs erreichen, darf es sich nun keine Ausrutscher mehr leisten.Profil bearbeiten
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